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Wir bewerten mit Ihnen Herstellbarkeit, Zielkosten und das passende Fertigungsverfahren, bevor Sie sich festlegen.
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✔ Automobilindustrie
✔ Bauwesen u. Konstruktion
✔ Chemie
✔ Medizintechnik
✔ Maschinenbau
✔ Schneidwaren
✔ u.v.m.
Materialien
✔ sehr korrosionsbeständig
✔ gute Polierbarkeit, auch Hochglanz
✔ AISI 420 eignet sich hervorragend für Schneidwerkzeuge
✔ Für sämtliche thermische Behandlungen geeignet
✔ gute Schmiedbarkeit
✔ u.v.m.
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Detail
Der Werkstoff AISI 420 ist für das Schweißen schlecht geeignet. Aufgrund des hohen Kohlenstoffgehalts neigt dieser Edelstahl dazu, während des Schweißprozesses zu verhärten und begünstigt somit die Bildung von Rissen. Falls das Schweißen dieses Werkstoffs unvermeidbar ist, sind geeignete Maßnahmen erforderlich, um ein sicheres und kontrolliertes Ergebnis zu erzielen. Vor dem eigentlichen Schweißen sollte auf eine ausreichende Vorwärmung, meist bei 150 - 350°C (abhängig von Dicke und Komplexität) geachtet werden. Zusätzlich muss bei AISI 420 energiearm und langsam geschweißt werden, um die Wärmeeinflusszone zu minimieren. Für das Schweißen selbst eignen sich das WIG- und MIG-Verfahren. Nach dem Schweißen ist ein Anlassen bei ca. 650°C üblich, mit dem die Spannung reduziert und die Zähigkeit verbessert wird. Die Verwendung passender Schweißzusatzstoffe wird ausdrücklich empfohlen.
Detail
Die Zerspanbarkeit variiert bei AISI 420 je nach Festigkeit und Härte, grundsätzlich erreicht sie aber mittlere Werte. Der hohe Kohlenstoffgehalt sowie die Härte des Werkstoffes können dazu führen, dass das Zerspanen schwieriger ist und zudem der Verschleiß bei Werkzeugen erhöht wird. Eindämmen lässt sich dieser Verschleiß besonders durch die Verwendung von Hartmetallwerkzeugen sowie einem langsameren Vorschub und niedrigen Drehzahlen. Trotz der genannten Schwierigkeiten lässt sich AISI 420 im Vergleich mit anderen Legierungen bei richtiger Kühlung und Schnittbedingungen gut zerspanen.
Detail
AISI 420 kann gut geschmiedet werden. Meist erfolgt dies in einem Temperaturbereich von 980-1200°C. Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, ist es wichtig, den Werkstoff zunächst langsam auf ca. 800°C aufzuwärmen, um ihn dann schnell auf die gewünschte Schmiedetemperatur hochzuheizen. Wichtig ist, beim gesamten Schmiedevorgang nicht auf unter 900°C zu fallen, da dies die Gefahr für Versprödung stark erhöht. Nach dem Schmieden folgt eine langsame und gleichmäßige Abkühlung. Je nach Wunsch kann eine anschließende Wärmebehandlung für mechanische Eigenschaften oder für die Oberflächengüte notwendig sein.
Detail
Aufgrund seiner chemischen Struktur handelt es sich bei 1.4034 um einen leicht magnetischen Edelstahl. Dies muss insbesondere bei der Wahl des Edelstahls für die Verwendung in elektronischen Bauteilen berücksichtigt werden.
Detail
Die Korrosionsbeständigkeit erweist sich in Kontakt mit Wasser oder in natürlichen Umgebungen, die chlorfrei oder leicht aggressiv sind, als gut und ausreichend. Bei anderen Einflüssen, wie Chloriden, ist 1.4034 jedoch anfällig. Darüber hinaus ist der Werkstoff nicht beständig gegen interkristalline Korrosion.
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