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WärmeleitfähigkeitLexikon
DeutschKurzdefinitionDie elektrische Leitfähigkeit zeigt, wie gut ein Material elektrischen Strom leiten kann. Gekennzeichnet wird diese durch den Leitfähigkeitskoeffizienten und wird gemessen in Siemens pro Meter (S/m). Materialien mit einer sehr hohen elektrischen Leitfähigkeit wie Kupfer, sind essenziell für die Verwendung in elektrischen Leitungen und Platinen. Abhängig ist die elektrische Leitfähigkeit von den frei verfügbaren Elektronen im Material.

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WärmeleitfähigkeitDie Wärmeleitfähigkeit beschreibt die Eigenschaft eines Materials, Wärmeenergie zu leiten bzw. zu übertragen. Bestimmt wird sie durch den Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten "k" und in Watt pro Meter-Kelvin (W/m*k) gemessen. Bei den Materialien wird folgend vor allem zwischen Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit und Isolierstoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit unterschieden. Der Parameter ist sehr wichtig, um das passende Material für das jeweilige Bauteil auszuwählen, um optimale Wärmeübertragung oder Dämmung zu gewährleisten.
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KorrosionsbeständigkeitDie Korrosionsbeständigkeit ist die Eigenschaft eines Materials, sämtlichen Einflüssen, darunter chemische oder elektrochemische Angriffe, standzuhalten. Materialien mit einer hohen Korrosionsbeständigkeit können selbst aggressiven Einflüssen wie Salz oder Säuren widerstehen, und eignen sich dadurch nicht nur für vielseitige Anwendungen, sondern halten dabei auch ihre volle Funktionalität und Festigkeit ein. Zum Teil wird eine hohe Korrosionsbeständigkeit durch die natürlichen Eigenschaften hervorgerufen, sie kann jedoch auch durch zahlreiche Beschichtungen oder anderweitige Oberflächenbehandlungen im Nachgang erheblich verbessert werden.
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PlastischPlastisch ist die Eigenschaft eines Materials, die eintritt, wenn sich das Material unter Belastung dauerhaft verformen lässt, und nicht in die ursprüngliche Form zurückkehrt. Eine plastische Verformung tritt immer dann auf, wenn die Elastizitätsgrenze des Materials überschritten wird. Typische Materialien, die sehr plastisch sind, sind z.B. Kupfer und Aluminium, da sie sich sehr leicht formen und biegen lassen. Je plastischer ein Material ist, desto besser ist auch die Verformbarkeit allgemein, und es eignet sich dann besonders für Umformung durch Schmieden, Walzen oder Tiefziehen.
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SteifigkeitDie Steifigkeit beschreibt die Eigenschaft, dass sich ein Material auch unter Belastung einer dauerhaften Verformung widersetzen kann. Ermittelt wird dies z.B. durch das E-Modul oder G-Modul. Die Steifigkeit ist ein wichtiger Indikator für die Stabilität und Funktionalität von Bauteilen, da Materialien mit einer hohen Steifigkeit auch bei starker Belastung ihre ursprüngliche Form beibehalten.
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Elastizitätsmodul (E-Modul)Das Elastizitätsmodul (E-Modul) beschreibt die Verformbarkeit eines Materials. Hierbei wird die Fähigkeit ermittelt, wie sich das Material unter Belastung elastisch verformen kann. Je höher das Elastizitätsmodul, desto größer ist auch die Steifigkeit, sprich das Material lässt sich schlechter verformen. Typische steife Materialien sind häufig bestimmte Stahlsorten. Gemessen wird das E-Modul in Pascal (Pa) und ist ein fundamentaler Messwert für sämtliche Konstruktionen in Maschinenbau.
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OberflächengüteDie Oberflächengüte umfasst alle Beschaffenheiten und die Qualität einer Oberfläche eines Bauteils. Hierbei werden z.B. die Rauheit, Welligkeit sowie die Dichte beachtet. Gemessen werden kann die Oberflächengüte durch Verfahren wie Tastschnittgeräte und optischen Methoden und Mikrometern (µm) angegeben. Je höher die Oberflächengüte ist, desto glatter und gleichmäßiger ist die Oberfläche. Die Oberflächengüte wird vor allem dann bestimmt, wenn hohe Anforderungen an die Funktionalität der Oberfläche oder an optische Komponenten gestellt werden.
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