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Elastizitätsmodul (E-Modul)Lexikon
DeutschKurzdefinitionElastizität ist die Fähigkeit eines Materials, in die ursprüngliche Form zurückzukehren, wenn die Verformung durch nachlassende Belastung aufgehoben wird. Die Elastizität wird typischerweise durch das E-Modul gemessen, mit dem das Verhältnis von Spannung zu Dehnung wiedergegeben wird. Materialien mit hoher Elastizität wie Gummi können selbst nach hoher Belastung oder Verformung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehren, ohne Abstriche in ihren mechanischen Eigenschaften zu machen.

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Elastizitätsmodul (E-Modul)Das Elastizitätsmodul (E-Modul) beschreibt die Verformbarkeit eines Materials. Hierbei wird die Fähigkeit ermittelt, wie sich das Material unter Belastung elastisch verformen kann. Je höher das Elastizitätsmodul, desto größer ist auch die Steifigkeit, sprich das Material lässt sich schlechter verformen. Typische steife Materialien sind häufig bestimmte Stahlsorten. Gemessen wird das E-Modul in Pascal (Pa) und ist ein fundamentaler Messwert für sämtliche Konstruktionen in Maschinenbau.
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DehngrenzeDehngrenze, auch Streckgrenze genannt, beschreibt den Punkt, an dem ein Material dauerhaft verformt bleibt. Sobald nach Entfernen der Belastung die Dehnung des Materials erhalten bleibt, ist die Dehngrenze erreicht. Je höher die Dehngrenze eines Materials ist, desto widerstandsfähiger ist es gegen dauerhafte Verformung. In der Regel wird die Dehngrenze in Megapascal (MPa) gemessen, und üblicherweise wird dabei die 0,2% Dehngrenze (Rp 0,2) ermittelt, d.h., wo das Material eine dauerhafte Dehnung von 0,2% besitzt.
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FDM-DruckEine spezielle Form des 3D-Drucks ist das FDM (Fused Deposition Modeling) Verfahren. Hierbei werden thermoplastische Materialien schichtweise extrudiert und aufeinander aufgetragen, um ein 3D-Objekt zu erstellen. Dieses Verfahren des 3D-Drucks wird vor allem dann verwendet, wenn Prototypen und Kleinserien günstig und ohne große Anforderungen an die Oberflächenqualität hergestellt werden sollen. Meist werden für die Herstellung Kunststoffe wie ABS, PLA oder Nylon verwendet, die durch eine Düse geschmolzen und dann präzise aufgetragen werden. Durch die aufbauende Schicht-für-Schicht Herstellung ist es möglich, komplexe Geometrien und Formen abzubilden. Insbesondere in der Entwicklungsphase eines Produkts können so Designmerkmale präzise dargestellt und optimiert werden.
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KorrosionsbeständigkeitDie Korrosionsbeständigkeit ist die Eigenschaft eines Materials, sämtlichen Einflüssen, darunter chemische oder elektrochemische Angriffe, standzuhalten. Materialien mit einer hohen Korrosionsbeständigkeit können selbst aggressiven Einflüssen wie Salz oder Säuren widerstehen, und eignen sich dadurch nicht nur für vielseitige Anwendungen, sondern halten dabei auch ihre volle Funktionalität und Festigkeit ein. Zum Teil wird eine hohe Korrosionsbeständigkeit durch die natürlichen Eigenschaften hervorgerufen, sie kann jedoch auch durch zahlreiche Beschichtungen oder anderweitige Oberflächenbehandlungen im Nachgang erheblich verbessert werden.
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MagnetisierbarkeitDie Magnetisierbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines Werkstoffes, unter dem Einfluss eines äußeren Magnetfelds, selber eigene magnetische Eigenschaften zu entwickeln. Besonders geeignet für diesen Prozess sind Materialien wie Eisen, Nickel und Kobalt, die teils auch nach Entfernung des äußeren Magnetfelds ihre magnetischen Eigenschaften beibehalten. Mithilfe der Permeabilität wird die Magnetisierbarkeit eines Materials gekennzeichnet. Eine hohe Magnetisierbarkeit macht Materialien besonders für die Elektrotechnik oder Magnetlager interessant.
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PlastischPlastisch ist die Eigenschaft eines Materials, die eintritt, wenn sich das Material unter Belastung dauerhaft verformen lässt, und nicht in die ursprüngliche Form zurückkehrt. Eine plastische Verformung tritt immer dann auf, wenn die Elastizitätsgrenze des Materials überschritten wird. Typische Materialien, die sehr plastisch sind, sind z.B. Kupfer und Aluminium, da sie sich sehr leicht formen und biegen lassen. Je plastischer ein Material ist, desto besser ist auch die Verformbarkeit allgemein, und es eignet sich dann besonders für Umformung durch Schmieden, Walzen oder Tiefziehen.
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