Dehngrenze, auch Streckgrenze genannt, beschreibt den Punkt, an dem ein Material dauerhaft verformt bleibt. Sobald nach Entfernen der Belastung die Dehnung des Materials erhalten bleibt, ist die Dehngrenze erreicht. Je höher die Dehngrenze eines Materials ist, desto widerstandsfähiger ist es gegen dauerhafte Verformung. In der Regel wird die Dehngrenze in Megapascal (MPa) gemessen, und üblicherweise wird dabei die 0,2% Dehngrenze (Rp 0,2) ermittelt, d.h., wo das Material eine dauerhafte Dehnung von 0,2% besitzt.
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KorrosionsbeständigkeitDie Korrosionsbeständigkeit ist die Eigenschaft eines Materials, sämtlichen Einflüssen, darunter chemische oder elektrochemische Angriffe, standzuhalten. Materialien mit einer hohen Korrosionsbeständigkeit können selbst aggressiven Einflüssen wie Salz oder Säuren widerstehen, und eignen sich dadurch nicht nur für vielseitige Anwendungen, sondern halten dabei auch ihre volle Funktionalität und Festigkeit ein. Zum Teil wird eine hohe Korrosionsbeständigkeit durch die natürlichen Eigenschaften hervorgerufen, sie kann jedoch auch durch zahlreiche Beschichtungen oder anderweitige Oberflächenbehandlungen im Nachgang erheblich verbessert werden.
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SchlagfestigkeitDie Schlagfestigkeit beschreibt die Festigkeit eines Materials bei plötzlichen Belastungen, wie harten Schlägen oder Aufprällen. In verschiedenen Tests, wie dem Charpy- oder Izod-Test, wird die Schlagfestigkeit bestimmt, indem das Material auf plötzliche Belastungen getestet wird, bis es bricht oder reißt. Insbesondere für Anwendungen mit starken dynamischen Belastungen, ist eine hohe Schlagfestigkeit wichtig. Diese erzielen beispielsweise bestimmte Kunststoffe oder legierte Stähle.