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Produktkennzeichnung: Welche Pflichtangaben müssen auf Ihr Produkt?

Produktkennzeichnung: Welche Pflichtangaben müssen auf Ihr Produkt?

Bevor ein neues Produkt auf den Markt kommt, muss die Produktkennzeichnung stimmen – sonst drohen Abmahnungen, Rückrufe oder sogar Verkaufsverbote. Doch welche Pflichtangaben sind in Deutschland und nach EU-Recht wirklich erforderlich?

In diesem Beitrag erhalten Sie eine praxisnahe Übersicht über alle wichtigen Angaben, Kennzeichen und Symbole für technische Produkte und Elektrogeräte: von Herstellerangaben und Rückverfolgbarkeit über Sicherheitsinformationen bis hin zu CE-Kennzeichnung und weiteren gesetzlichen Anforderungen an die Produktkennzeichnung.

Wichtig: Dieser Beitrag bietet eine praktische Orientierung zur Produktkennzeichnung in Deutschland, ersetzt aber keine individuelle Rechtsberatung.

Was versteht man unter Produktkennzeichnung?

Unter Produktkennzeichnung versteht man alle Informationen, die über das Produkt, die sichere Verwendung und den Hersteller sind und es eindeutig identifizierbar, sicher nutzbar und rechtlich zuordenbar machen. Dazu gehören nicht nur Klassikern wie Produktname und Herstellerdaten, sondern sämtliche Pflichtangaben, die Gesetze und Normen für das jeweilige Produkt verlangen.

Typische Arten von Produktkennzeichnung sind zum Beispiel:

  • Produktbezeichnung und Modellkennung (z. B. Typ, Modellnummer)
  • Herstellerangaben (Name, Anschrift, ggf. Importeur oder Bevollmächtigter in der EU)
  • Technische Daten (Maße, Gewicht, Leistung, Spannung, Schutzklasse usw.)
  • Sicherheitsinformationen und Warnhinweise
  • Kennzeichen und Symbole wie CE, WEEE, GS oder andere Konformitäts- und Sicherheitssymbole

 

Welche Kombination dieser Angaben Pflicht ist, hängt von der Produktart (z. B. elektrische Geräte, Maschinen, Baugruppen) und den jeweils geltenden Rechtsvorschriften in Deutschland und der EU ab. In den folgenden Abschnitten gehen wir Schritt für Schritt durch die wichtigsten Pflichtangaben der Produktkennzeichnung.

Gesetzliche Grundlagen der Produktkennzeichnung

Produktkennzeichnung in Deutschland

In Deutschland ergeben sich die Anforderungen an die Produktkennzeichnung hauptsächlich aus dem Produktsicherheitsrecht (u. a. dem Produktsicherheitsgesetz, ProdSG) sowie verschiedenen Spezialgesetzen und Verordnungen. Sie legen fest, welche Pflichtangaben ein Produkt tragen muss, damit es sicher in Verkehr gebracht werden darf.

Für Hersteller, Importeure und Inverkehrbringer bedeutet das:
Sie müssen sicherstellen, dass ihre Produkte korrekt gekennzeichnet sind – etwa mit Herstellerangaben, eindeutiger Identifikation und sicherheitsrelevanten Hinweisen. Mit neuen und geänderten Vorgaben (z. B. Gesetzesänderungen ab 2024) verschärfen sich in einigen Bereichen Dokumentations- und Kennzeichnungspflichten weiter.

Produktkennzeichnung nach EU-Recht, GPSR & Co.

Neben nationalen Vorschriften gelten für viele Produkte auch europäische Regelungen. Dazu gehören EU-Richtlinien und -Verordnungen, die den Rahmen für die Produktkennzeichnung nach EU-Recht vorgeben.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • allgemeine Vorgaben zur Produktsicherheit

  • branchenspezifische Regelungen, etwa für Medizinprodukte (MDR)

  • neue Vorschriften wie die General Product Safety Regulation (GPSR), die die Anforderungen an Produktsicherheit und Produktinformationen in der EU vereinheitlichen

Während das deutsche Recht Regelungen konkret in nationales Recht umsetzt, legt das EU-Recht die übergeordneten Standards fest. Für Unternehmen, die Produkte innerhalb der EU vertreiben, ist daher entscheidend, sowohl die nationalen als auch die europäischen Vorgaben zur Produktkennzeichnung zu beachten. Mit der neuen EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR), die seit dem 13. Dezember 2024 gilt, verschärfen sich für viele Verbraucherprodukte die Anforderungen an Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Dokumentation.

Pflichtangaben auf Produkten – Checkliste

Bevor ein Produkt in Serie geht, sollten Sie systematisch prüfen, ob alle relevanten Pflichtangaben berücksichtigt sind. Die folgenden Punkte orientieren sich an den typischen Anforderungen für technische Produkte und Elektrogeräte.

Herstellerangaben und Verantwortlichkeiten

Zu den wichtigsten Pflichtangaben auf einem Produkt gehören die Herstellerangaben. Sie ermöglichen es, das Produkt eindeutig einem verantwortlichen Unternehmen zuzuordnen.

Wesentliche Punkte:

  • Name und Anschrift des Herstellers oder des Importeurs

  • bei Produkten aus dem Nicht-EU-Ausland: Angabe des in der EU ansässigen verantwortlichen Wirtschaftsakteurs (z. B. Bevollmächtigter oder Importeur)

  • Angaben müssen klar, lesbar und dauerhaft angebracht sein – bevorzugt direkt auf dem Produkt

Diese Angaben sind ein zentraler Bestandteil der Produktkennzeichnung des Herstellers und Voraussetzung dafür, dass Behörden und Kunden wissen, wer für Sicherheit und Konformität des Produkts verantwortlich ist.

Produktidentifikation und Rückverfolgbarkeit

Ihr Produkt braucht eine eindeutige Identität. Dazu gehört mehr als nur ein "schöner Name".

Wichtige Elemente der Produktidentifikation:

  • Produktbezeichnung: klarer Name, der das Produkt von anderen unterscheidet

  • Modell- oder Typenbezeichnung

  • Seriennummer oder Chargennummer, um Produkte bei Rückrufen oder Qualitätsproblemen nachverfolgen zu können

  • optional: QR-Codes oder Datamatrix-Codes, über die weiterführende Informationen digital hinterlegt werden können

Genau diese Angaben sorgen für eine saubere Rückverfolgbarkeit und helfen, im Fehlerfall gezielt betroffenes Gerät zu identifizieren.

Sicherheitsinformationen, Warnhinweise und Symbole

Gebrauchsanleitungen und Sicherheitsinformationen gehören zu den zentralen Bestandteilen der Produktkennzeichnung – insbesondere bei technischen Produkten und Elektrogeräten. Sie stellen sicher, dass das Produkt sicher verwendet, gelagert und entsorgt werden kann.

Wichtige Elemente:

  • eine Gebrauchsanleitung in der jeweiligen Landessprache

  • Hinweise zur sicheren Verwendung, Lagerung und Entsorgung

  • bei technischen Produkten: Bedienungsanleitung und ggf. Wartungshinweise

Ergänzend spielen Warnhinweise und Symbole eine wichtige Rolle:

  • Piktogramme für z. B. Hochspannung, heiße Oberflächen oder Quetschgefahr

  • oft nach Normen wie ISO 7010 oder DIN EN ISO 3864 standardisiert

  • deutlich sichtbar und dauerhaft am Produkt angebracht

Zu den wichtigsten Symbolen der Produktkennzeichnung gehören:

  • CE-Kennzeichnung (falls erforderlich, z. B. für Maschinen, Elektrogeräte, Spielzeug):

    • Pflicht für viele technische Produkte in der EU

    • zeigt an, dass das Produkt die geltenden EU-Richtlinien erfüllt

    • muss grundsätzlich sichtbar, lesbar und dauerhaft am Produkt angebracht sein; nur wenn das nicht praktikabel ist, greifen Ausnahmen (z. B. Kennzeichnung auf Verpackung oder Unterlagen).

  • WEEE-Symbol (durchgestrichene Mülltonne):

    • für Elektro- und Elektronikgeräte

    • kennzeichnet, dass das Gerät nicht im Hausmüll entsorgt werden darf

    • für Hersteller/Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten ist eine Registrierung bei der Stiftung EAR vorgeschrieben

  • GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) – freiwillig, aber in Deutschland sehr anerkannt:

    • weist auf eine Prüfung durch ein unabhängiges Prüfinstitut (z. B. TÜV, DEKRA) hin

Ergänzend kann auf RoHS-Konformität verwiesen werden, um zu zeigen, dass keine verbotenen Schadstoffe enthalten sind. All diese Symbole sind ein wichtiger Teil der Produktkennzeichnung mit Pflichtangaben und Sicherheitshinweisen.

Sprache, Lesbarkeit und Anbringungsort

Damit die Produktkennzeichnung in Deutschland und der EU akzeptiert wird, müssen neben den Inhalten auch Form und Ausführung stimmen.

Zu beachten sind insbesondere:

  • Sprache:
    Pflichtinformationen sollten in der Amtssprache des Zielmarktes vorliegen – für den deutschen Markt also auf Deutsch.

  • Lesbarkeit:
    Schriftgröße, Kontrast und Platzierung müssen gewährleisten, dass alle Angaben leicht erkennbar und gut lesbar sind – auch im industriellen Umfeld.

  • Dauerhaftigkeit:
    Kennzeichnungen sollten so angebracht sein, dass sie bei normaler Nutzung, Reinigung und Wartung nicht unleserlich werden oder sich ablösen. Gravuren, Typenschilder oder robuste Industrie-Label sind hier oft die richtige Wahl.

  • Anbringungsort:
    Idealerweise befindet sich die Produktkennzeichnung direkt auf dem Produkt. Wenn das aus technischen Gründen nicht möglich ist (z. B. sehr kleine Produkte), können bestimmte Informationen ersatzweise auf einem Typenschild, der Verpackung oder in Begleitunterlagen angegeben werden – soweit die einschlägigen Vorschriften das zulassen.

So ist sichergestellt, dass die Produktkennzeichnung in Deutschland und der EU nicht nur vollständig, sondern auch praktisch nutzbar ist.

Spezielle Anforderungen für technische Produkte und Elektrogeräte

Produktkennzeichnung für Elektrogeräte und Maschinen

Für Elektrogeräte und Maschinen gelten häufig zusätzliche Anforderungen, die über die allgemeinen Pflichtangaben hinausgehen. Hier geht es vor allem um technische Daten und Sicherheit.

Typische Elemente der Produktkennzeichnung für Elektrogeräte und Maschinen sind:

  • Spannung, Stromstärke, Frequenz und Leistung

  • Schutzklasse und ggf. IP-Schutzart

  • eindeutige Modellbezeichnung und Seriennummer

  • CE-Kennzeichnung und – je nach Produkt – weitere Symbole (z. B. WEEE, GS)

  • ggf. Verweis auf die zugrunde liegende Konformitätserklärung

Gerade im industriellen Umfeld ist eine klare und vollständige Produktkennzeichnung für Elektrogeräte essenziell: Sie erleichtert Wartung und Service, reduziert Sicherheitsrisiken und sorgt dafür, dass Produkte normgerecht eingesetzt werden können. Für die industrielle Produktkennzeichnung bedeutet das, dass Typenschilder und Labels sowohl technisch robuste als auch informationsdichte Lösungen bieten müssen.

Produktkennzeichnung für kleine Serien und Handmade-Produkte

Auch Kleinserien, Prototypen und handmade Produkte unterliegen den grundlegenden Anforderungen an die Produktkennzeichnung. Nur weil ein Produkt in kleinen Stückzahlen oder in Handarbeit gefertigt wird, entfällt die Pflicht zu Kennzeichnung nicht. Wenn sie bereits an Kunden ausgeliefert oder zu Testzwecken bereitgestellt werden, gelten rechtlich oft schon als in Verkehr gebracht.

Wichtige Punkte:

  • eindeutige Produktbezeichnung

  • Herstellerangaben mit Name und Anschrift

  • sicherheitsrelevante Informationen, wenn von dem Produkt Gefahren ausgehen können

  • je nach Produktart zusätzliche Vorgaben (z. B. elektrische Sicherheit, Materialangaben)

Für Handmade-Produkte und kleine Serien empfiehlt sich ein pragmatischer Ansatz, etwa:

  • kleine, dauerhafte Labels oder Anhänger

  • aufgeklebte Typenschilder

  • QR-Codes, die auf eine Online-Anleitung oder Detailinformationen verweisen

So können auch individuelle oder in kleiner Stückzahl gefertigte Produkte die notwendigen Pflichtangaben der Produktkennzeichnung erfüllen, ohne das Design zu stören.

Arten der Produktkennzeichnung und praktische Umsetzung

Gerade in der industriellen Produktkennzeichnung kommen je nach Einsatzbereich unterschiedliche Lösungen zum Einsatz – von Direktkennzeichnung über Typenschilder bis hin zu Etiketten und integrierten Kennzeichnungssystemen.

Direktkennzeichnung, Typenschild und Label

Je nach Einsatzbereich kommen unterschiedliche Arten von Produktkennzeichnung infrage:

  • Direktkennzeichnung

    • z. B. Gravur, Laserbeschriftung oder Prägung direkt im Material

    • sehr dauerhaft und robust, ideal für industrielle Anwendungen

  • Typenschild

    • fest am Produkt angebrachtes Schild mit zentralen technischen Daten, Herstellerangaben und Kennzeichen

    • kann aus Metall oder Kunststoff bestehen

  • Aufdrucke und Labels

    • z. B. direkt auf das Gehäuse gedruckte Texte oder aufgeklebte Etiketten

Wichtig ist in allen Fällen, dass die Kennzeichnung dauerhaft, lesbar und zum Einsatzbereich passend ist – besonders im industriellen Umfeld, in dem Produkte hohen Temperaturen, Chemikalien oder mechanischer Belastung ausgesetzt sein können.

Produktkennzeichnung mit Etiketten, Druckern und Systemen

In vielen Unternehmen wird die Produktkennzeichnung über Etiketten und Drucksysteme umgesetzt. Das hat Vorteile:

  • flexible Anpassung von Layout und Inhalt

  • Integration von Barcodes, QR-Codes und Seriennummern

  • Anbindung an ERP- oder Fertigungssysteme

Beispiele:

  • Etikettendrucker in der Produktion, die automatisch Labels mit Seriennummern und technischen Daten erzeugen

  • zentrale Labelmanagement-Systeme, die sicherstellen, dass alle Produkte einheitlich und normgerecht gekennzeichnet sind

Gerade für industrielle Produktkennzeichnung lohnt sich eine durchdachte Systemlösung, damit Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Dokumentation sauber ineinandergreifen.

 

Beispiel für eine vollständige Produktkennzeichnung

Stellen wir uns ein technisches Produkt vor – etwa ein kompaktes Elektrogerät, das im industriellen Umfeld eingesetzt wird. Eine vollständige Produktkennzeichnung könnte z. B. auf einem Typenschild so aussehen:

  • Produktbezeichnung und Modell: „Steuergerät X100“

  • Herstellerangaben: „Muster GmbH, Musterstraße 1, 12345 Musterstadt, Deutschland“

  • Seriennummer: „SN 2025-001234“

  • Technische Daten:

    • Eingang: 230 V AC, 50 Hz

    • Leistung: 150 W

    • Schutzklasse: II

  • Kennzeichen und Symbole:

    • CE-Kennzeichnung

    • WEEE-Symbol (durchgestrichene Mülltonne)

    • ggf. GS-Zeichen (freiwillig)

  • Warnhinweise:

    • Symbol für Hochspannung

    • kurzer Text „Nur durch Fachpersonal installieren“

Anleitung und weitere Sicherheitsinformationen liegen zusätzlich in der Landessprache bei. So sind die wichtigsten Produktkennzeichnungspflichtangaben direkt am Produkt bzw. Typenschild erkennbar, während Details in den Begleitunterlagen ausgeführt werden.

Häufige Fehler bei der Produktkennzeichnung

Auch gut gemeinte Kennzeichnung kann an kleinen Details scheitern. Typische Fehler sind:

  • fehlende oder unvollständige Herstellerangaben (z. B. keine vollständige Anschrift)

  • keine eindeutige Produktidentifikation (keine Modellnummer oder Seriennummer)

  • falsche oder fehlende Sprache der Sicherheitsinformationen

  • Symbole ohne rechtliche Grundlage (z. B. CE-Logo verwendet, obwohl die einschlägigen Richtlinien nicht erfüllt sind)

  • nicht dauerhafte Kennzeichnung (Etiketten, die sich bei normaler Nutzung ablösen)

Solche Fehler können zu Beanstandungen durch Marktüberwachungsbehörden, Abmahnungen oder im schlimmsten Fall zu Verkaufsverboten führen. Eine saubere, vollständige Produktkennzeichnung mit allen Pflichtangaben ist daher nicht nur „Nice-to-have“, sondern essenziell für einen rechtssicheren Markteintritt.

 

FAQ zur Produktkennzeichnung

Welche Pflichtangaben sind bei der Produktkennzeichnung vorgeschrieben?

Das hängt von der Produktart ab, typischerweise gehören aber Herstellerangaben, eine eindeutige Produktidentifikation (z. B. Modell, Seriennummer), relevante technische Daten, sowie ggf. Sicherheitsinformationen und Kennzeichen (z. B. CE, WEEE) dazu. Für spezielle Produktgruppen können zusätzliche Pflichten gelten.

Gilt die Produktkennzeichnung nach EU-Recht auch für Online-Händler?

Ja. Wer Produkte in der EU vertreibt – egal ob im stationären Handel oder online – muss sicherstellen, dass die Produkte die notwendigen Produktkennzeichnungspflichtangaben tragen. Online-Händler sollten zudem darauf achten, dass wesentliche Informationen bereits in den Produktbeschreibungen sichtbar sind.

Was ändert sich durch die GPSR für die Produktkennzeichnung?

Die GPSR (General Product Safety Regulation) modernisiert das europäische Produktsicherheitsrecht und stellt u. a. klarere Anforderungen an Produktsicherheit, Produktinformationen und Rückverfolgbarkeit. Für Hersteller und Händler bedeutet das, vorhandene Prozesse und Kennzeichnungen zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Wo muss die Produktkennzeichnung angebracht werden?

Idealerweise direkt auf dem Produkt – z. B. per Gravur, Typenschild oder dauerhaftem Label. Wenn das technisch nicht möglich ist, können bestimmte Angaben auch auf der Verpackung oder in der Gebrauchsanleitung erfolgen, soweit die einschlägigen Regelungen das zulassen.

Was passiert bei fehlender oder falscher Produktkennzeichnung?

Fehlt eine vorgeschriebene Produktkennzeichnung oder sind Pflichtangaben falsch bzw. unvollständig, drohen u. a. Abmahnungen, Verkaufsverbote, Rückrufaktionen und Reputationsschäden. Im Schadensfall kann mangelnde Kennzeichnung auch haftungsrechtliche Konsequenzen haben.

 

Wie assemblean Sie bei der Produktkennzeichnung unterstützt

Eine saubere Produktkennzeichnung lässt sich am besten früh in der Produktentwicklung mitdenken. Genau hier setzt assemblean an:

  • Wir unterstützen Sie bei der technischen Auslegung Ihrer Produkte und Baugruppen und berücksichtigen dabei von Anfang an die notwendigen Produktangaben.

  • In der Fertigung von Baugruppen achten wir darauf, dass Typenschilder, Labels und weitere Kennzeichnungen praxistauglich umgesetzt werden können.

Wenn Sie Unterstützung bei der praktischen Umsetzung oder Fragen zu erforderlichen Produktangaben haben, senden Sie uns eine Anfrage – wir helfen Ihnen, Ihre Idee marktreif und kennzeichnungssicher zu realisieren.